
Wieder einmal war es soweit, die Sportlerinnen und Sportler des Kodang Gym machten sich zusammen mit ihren Trainern, Ralf und Susanne Ubeländer, auf den Weg nach Genappe / Belgien. Dort fand am Sonntag den 23.05.2010 die offene belgische Meisterschaft im Tang Soo Do statt. Viele fragen sich jetzt bestimmt „Was ist Tang Soo Do?“. Kurz erklärt:Tang Soo Do ist eine koreanische Selbstverteidigungssportart, die zu 60 % aus Fuß-, 30 % aus Hand- und 10 % aus Falltechniken besteht. Diese Kampfkunst kann sowohl als Selbstverteidigung wie auch als Wettkampfsport betrieben werden - so wie am vergangenen Sonntag. Auf Turnieren wird sich in den Kategorien Hyung, ein Kampf gegen imaginäre Gegner, Waffenhyung, identisch wie beim Hyung diesmal nur mit einer Waffe, und dem Sparring, traditionell nach dem Nullkontakt System, gemessen.
Angetreten waren ca. 123 Sportler aus Belgien, Niederlande, Großbritanien, Schottland und 19 davon aus Deutschland. Gestartet wurde, abhängig von den Gürtelfarben der Sportler, unterteilt in verschiedene Alters- und Gewichtsklassen.
Folgende Platzierungen wurden erreicht: Erwachsene – Jasmin Nabulsi, 2. Dan (Schwarzgurt) im Sparring den 2. Platz, Athanasios Touloupis, 2. Dan, Sparring 1. Platz, Hyung 2. Platz, Anne Hartmann, 1. Kup (Rotgurt m. schwarzen Streifen), Sparring 3. Platz, Laura Salamone, 5. Kup (Blaugurt), Sparring 1. Platz, Hyung 2. Platz, Jessica Lohre, 10. Kup (Weißgurt), Hyung 2. Platz. Bei der Jugend bis 14 Jahren gab es folgende Platzierungen: Eric Ubeländer, 3. Kup (Rotgurt), Sparring 3. Platz, Christian Schulte, 5. Kup (Blaugurt), Sparring 1. Platz, Hyung 3. Platz, Wafffenhyung 1. Platz, Arnis Zeqiri, 4. Kup (Blaugurt mit Streifen), Sparring 3. Platz, Dima Nabulsi 7. Kup (Grüngurt) Sparring 2. Platz, Vivien Pfeil, 8. Kup (Gelbgurt mit Streifen), Sparring 3. Platz, Joe Smitka, 8. Kup (Gelbgurt mit Streifen) Sparring 3. Platz.
Alle Teilnehmer und die Trainer waren mit dem Ablauf des Turniers sowie den einzelnen Erfolgen sehr zufrieden und freuen sich schon auf die nächste Meisterschaft, um dort ihr Können zu zeigen.
T. Kunkowski
Karate, Taekwondo, Hapkido: Asiatische Kampfsportarten, von denen "Otto Normalbürger" schon einmal etwas gehört oder im TV gesehen hat. Aber was bitteschön ist Tang Soo Do? Schon der Name löst - wie bei vielen anderen exotisch klingenden Sonderformen asiatischer Kampfkünste - ein heftiges Achselzucken aus. Dass sich die intensivere Beschäftigung mit dem Thema lohnen kann, zeigte sich in beeindruckender Weise auf der Europameisterschaft im Tang Soo Do im nördlich von London gelegenen Bedford. Die 16 Teilnehmer aus Letmathe und Berchum sowie ihre internationalen Kampffreunde gaben ein Beispiel dafür, dass auch in Randsportarten, die nicht im Mittelpunkt des Medieninteresses stehen, abseits vom Kommerz exzellente Leistungen und großartiger Sportgeist vorzufinden sind.
Schon zum Auftakt der dreitägigen Veranstaltung über die Osterfeiertage wird das enge Gemeinschaftsgefühl im Tang Soo Do deutlich. Statt einem getrennten Einmarsch der Nationen und dem Abspielen von Nationalhymnen versammelten sich die rund 300 Teilnehmer bunt gemischt in der Halle des Bunyan Sport-Centers in Bedford. Als die höchsten Verbandsvertreter die Halle betreten, drehen sich alle Kämpfer in deren Richtung und verneigen sich. Diesen gegenseitigen Respekt zollen sich anschließend auch die Träger der verschiedenen Gurtgrade - und schließlich gemeinsam gleichfalls dem Publikum. Mit dem durchdringenden Kampfgruß "Tsuuuu" werden nach den offiziellen Ansprachen die Wettbewerbe eröffnet.
Bereits am ersten Veranstaltungstag kann sich der unkundige Laie von der landläufigen Vorstellung verabschieden, dass hier eine geballte Ladung von wild entschlossenen Schlägertypen versammelt ist, die tonnenweise Holz und Steine mit der Handkante zerschmettern und ihre Gegner bewusstlos prügeln. Bruchtests gehören zwar auch zum Ausbildungsrepertoire, sind jedoch nur bei Gurtelprüfungen oder Show-Events angesagt. Stattdessen üben Schwarzgurtträger (ab 1.Dan) und die an ihren schwarz-roten Gürteln erkennbaren Meister ihres Faches (ab 4.Dan) im Rahmen eines Seminars mit den Teilnehmern in Kleingruppen spezielle Techniken. Dabei handelt es sich in erster Linie um Selbstverteidigungsgriffe. Denn bei dem aus Korea stammenden Tang Soo Do handelt es sich um eine Kampfkunst, die zu 60 Prozent aus Fuß-, 30 Prozent aus Hand- und zu zehn Prozent aus Falltechniken besteht. In lockerer Atmosphäre demonstrieren auch die beiden Trainer der Letmather Sportschule Kodang Gym, Ralf und Susanne Ubeländer, ihr Können. Nicht zuletzt ist dies Teil ihrer während der Europameisterschaft abgelegten Prüfung zum 5. und 4. Dan-Grad.
Am Ostersamstag holt die junge Letmather Truppe die ersten Medaillen. Im traditionellen Hyung, der Abwehr eines imaginären Gegners ohne Waffeneinsatz, gewinnen Athanasios Touloupis (2. Dan) in seiner Alters- und Gradklasse Gold sowie Sarah Nowosatko (7.Kup), Christian Schulte (6.Kup), Tibor Dannen (4.Kup) und Laura Salamone (5.Kup) Silber. Weiteres Edelmetall regnet es bei den Wettbewerben in den verschiedenen Waffengattungen für Laura Salamone (jeweils 1. Platz mit dem Kurz- und dem Langstock), Christian Schulte (1. Langstock, 3. Kurzstock), Tibor Dannen (1. Kurzstock, 3.Langstock), Martin Mainka (1.Dan/1.Messer) und Athanasios Touloupis (3. Chung???).
Im Sparring können die Sauerländer tags darauf beim Kampf Mann gegen Mann und Frau gegen Frau ebenfalls gut mithalten. Alexander Middermann (4.Kup) wird Europameister und Athanasios Touloupis kann sich die Bronzemedaille umhängen. Die Nachwuchsabteilung überzeugt mit Christian Schulte (6. Kup/1.Platz), Sarah Nowosatko (2.), Mike Voß (9.Kup/2.), Luca Dannen (7.Kup/3.), Jan Youri Stak (6.Kup/3.) und Nick Gartmann (8.Kup/3.). Auch hierbei wird nicht sinnlos aufeinander eingedroschen, denn es gelten die Regeln des so genannten Noncontact-Systems. Erlaubt ist allenfalls eine leichte Berührung des Gegenübers am Oberkörper. Treffer geben die strengen Punktrichter aber genauso für diejenigen, die ihre Bewegung vor dem Körperkontakt perfekt abstoppen. Verletzungen bleiben daher für die mit Kopf-, Mund-, Hand-, Knie- und Fußschutz ausgerüsteten Teilnehmer die Ausnahme.
Fairness und Kameradschaft sind oberstes Gebot. Dazu gehört die respektvolle Verneigung vor dem Kontrahenten und dem Schiedsgericht genauso wie die Anerkennung der Leistung des Anderen. Unmutsbekundungen und unfaires Verhalten werden vor versammelter Mannschaft gemaßregelt. Und in welchem Sport gibt es das schon, dass viele der Unterlegenen die Sieger direkt nach Wettkampfende herzlich umarmen?
In derart freundschaftlicher Weise klingt das Turnier auch beim Abschluss-Bankett aus. Die Teilnehmer aus allen Ländern genießen den unter dem indischen Motto stehenden Abend mit Tanzvorführungen, Bollywood-Musik, Oldies - und das von den Letmathern anlässlich des 20-jährigen Bestehens des deutschen Verbandes kredenzte Freibier. Und spätestens im kommenden Jahr gibt es ein Wiedersehen im Kreis der Tang-Soo-Do-Familie: Der amerikanische Verband lädt in den Sommerferien zur Weltmeisterschaft auf dem Gelände von Disney World in Florida ein.
Quelle: IKZ vom 17.04.2010

Am Sonntag den 08. November ging es um 6.00 Uhr morgens los. Bekim Bajrami und Tobias Kunkowski machten sich auf den Weg nach Rotterdam um dort an der Prüfung zum 3. Dan teil zu nehmen.
Nach langer Fahrt endlich angekommen trafen die beiden auf die anderen Prüflinge, die man schon von anderen Turnieren und Seminaren kannte. Die Prüfungskommission, bestehend aus Kwan Jan Nimh Theo Salm (9. Dan), Sabum Nimh Robert Salm (6. Dan), Sabum Nimh Abdel Zgaoui (5. Dan) und Sabum Nimh Ralf Ubeländer (4. Dan), begrüßte alle Teilnehmer und wünschte allen viel Erfolg.
Anschließend ging es los mit einem Theorietest in dem das Wissen über die Sportart Tang Soo Do abgefragt wurde. Nach dem Theorietest wurde dann ein straffes Aufwärmprogramm durchgezogen auf das sofort die eigentliche Prüfung losging. Als erste wurden erstmal die Hyungs (Formen) gefolgt von den Waffenhyungs getestet. Sofort ging es dann weiter mit sämtlichen Hand-, Fuß- und Selbstverteidigungstechniken. Weiterhin wurden dann spezielle Abwehrtechniken gegen Messer- und Stockangriffe getestet.
Zum Schluß ging es dann noch zum Sparring, bei dem dann auch mal gegen zwei oder auch drei Angreifer gekämpft werden musste. Um die ganze Prüfung dann noch abzurunden gab es noch die Bruchtests, bestehend aus einer 1 gedreht gesprungenen Fußtechnik auf ein 2 cm starkes Holzbrett und einer Kombination von 2 verschiedenen Fußtechniken einmal auf 6 cm, einmal auf 4 cm und 2 verschiedene Handtechniken auf jeweils 4 cm starke Holzbretter. Um 17.30 Uhr war die Prüfung dann vorbei und alle Teilnehmer überglücklich das sie ihre Prüfung unbeschadet bestanden haben.
Am vergangenen Wochenende vom 20.03. – 22.03.2009 fand in Rotterdam die Weltmeisterschaft im Tang Soo Do statt.
Auch die heimischen Mitglieder des Tang Soo Do Bundes Deutschland, u. a. vertreten in Iserlohn-Letmathe, Hagen-Berchum und Schwalbach, haben sich lange Zeit vorher auf dieses große Event vorbereitet um sich dann am Freitag den 20.03.2009 auf den Weg nach Rotterdam zu machen.
Zahlreiche Nationen waren auf der Weltmeisterschaft vertreten wie z. B. England, Belgien, Dänemark, USA, Südafrika und natürlich Deutschland.
Gestartet wurde die WM am Freitagabend mit einem gemeinsamen Seminar bei dem man schon mal erste Kontakte zu seinen Mitstreitern knüpfen konnte. Samstag ging es dann weiter mit den traditionellen Formen, Waffenformen und den Teamformen. Nach einem erfolgreichen und auch langen Tag wurde der erste Meisterschaftstag dann am Abend mit einem gemütlichen Bankett beendet.
Der Sonntag sollte genauso spannend werden wie der Samstag nur hieß es dann „fight!“. Das Sparring (Kämpfen) war angesagt was von vorne herein spannend war. Als erstes mussten sich die Danträger messen und anschließend die Farbgurte. Zum Abschluss des Tages wurde dann das große Teamsparring ausgetragen was für alle Teilnehmer und Zuschauer ein sehr spannender Moment war.
Der erste deutsche Teilnehmer der sich einen Platz sicherte war Robert Löwer mit einem 3. Platz bei den traditionellen Formen.
Anschließend wurden folgende Platzierungen erreicht - Formen: Athanasios Touloupis 2. Platz, Tobias Kunkowski 3. Platz, Martin Mainka 1. Platz, Robert Löwer 3. Platz, Dennis Oddo 3. Platz, Jan-Youri Stak 1. Platz
Am Sonntag ging es dann mit dem Kämpfen weiter, wo es dann folgende Platzierungen gab: Athanasios Touloupis 2. Platz, Fabrizio Oddo 3. Platz, Martin Mainka 3. Platz, Alexander Middermann 3. Platz
Man sollte auch die Sportler Namentlich erwähnen die sich einen 4. bis 6. Platz erkämpften, da währen unter anderem zu nennen: Marvin Schmitz, Kevin Vollmer, Christian Schulte, Jeremy Wittwer, Robin Rasche, Sarah Nowosatko, Luca Dannan, Tibor Dannen, Karen Eisermann, Svenja und Eric Ubeländer, Soi Touloupis und Lutz Schnibbe. Auch die mitgereiste Gruppe aus Schwalbach war natürlich erfolgreich.
Alle Sportlerinnen und Sportler genossen das WM-Wochenende und freuen sich schon auf die nächste große Meisterschaft.
Nun wurde auch der Artikel in einer abgewandelten Form in der "Westfälischen Rundschau" vom 09.04.2009 abgedruckt, welcher auf dem folgenden Link betrachtet werden kann.
Artikel d. W-R v. 09.04.09 (Größe der Grafik: ca. 268kB)
